Am Airport im Erdinger Moos gibt´s Ärger mit Drohnen.
Schuld sind mehrere Hobby-Piloten.
Sie ignorieren das verschärfte Flugverbot für Drohnen während der Wiesn am Münchner Flughafen.
Mit Folgen:
In zwei Fällen muss der Flugbetrieb am Airport kurz eingeschränkt werden.
Die Polizei warnt:
Wer mit seiner Drohne in die Sperrzone fliegt, riskiert mehrere tausend Euro Schadenersatz und sogar ein Strafverfahren.
Während des Oktoberfests ist das Flugverbot für Drohnen am Flughafen auf einen Umkreis von sechs Kilometern rund um den Tower vergrößert. Einen politischen Hintergrund hatten die verbotenen Drohnenflüge offenkundig nicht:
Nach Worten einer Polizeisprecherin handelte es sich um Hobby-Drohnenflieger, deren Geräte die Begrenzung der sechs-Kilometer-Zone überschritten hatten.
Da viele internationale Touristen zur Wiesnzeit nach München kommen, herrscht am Flughafen mehr Betrieb als ansonsten Ende September zu erwarten wäre.
Allein die Lufthansa zählt an den 16 Tagen in München etwa 1,7 Millionen Passagiere.