Erster Erweiterungsbau am Turmair-Gymnasium steht bereit zum Einzug

07. Januar 2026 , 05:15 Uhr

Raus aus den Containern und rein in den Neubau.

Schüler des Turmair-Gymnasiums können es kaum mehr erwarten.

Am 13. Februar wird der lang ersehnte Holz-Anbau eingeweiht.

Eigentlich ist ein Umzug schon für Dezember geplant gewesen,

jetzt soll es nach den Faschingsferien so weit sein.

Der Erweiterungsbau hat insgesamt 4,5 Millionen Euro gekostet

und ersetzt bald eine der beiden Containeranlagen am Schulgelände.

Auch für die zweite Containeranlage ist schon ein Ersatzbau in Planung.

Bis der fertig wird, läuft aber viel Wasser die Donau hinab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schulfamilie des Straubinger Johannes-Turmair-Gymnasiums ist schon voller Vorfreude: Am 13. Februar soll der lange ersehnte neue Anbau eingeweiht werden. Und es gibt sogar die Aussicht auf eine komplett container-lose Schule.

 

Noch sind aber jede Menge Handwerker vor Ort. Der Innenausbau läuft bei der Baustellenbesichtigung Mitte Dezember auf Hochtouren. Nahezu in allen Räumen des zweistöckigen Gebäudes wird gewerkelt, einige sind aber auch schon weitgehend fertig, insbesondere im zweiten Stock.

 

Die Treppe ist mit Steinplatten belegt, die Sanitärräume sind gefliest, Waschbecken und Toiletten sind gesetzt, die Decken sind mit schallschluckenden Elementen bestückt, im Flur sind gemütliche Sitznischen angelegt, in den Klassenräumen sind kleine Schränke eingebaut, in denen die Schüler ihre Utensilien einschließen können. Sogar die eine oder andere Tafel wurde schon aufgestellt.

 

Nach den Faschingsferien ziehen die Schüler ein

 

„Wir sind schon voller Vorfreude auf das Holzhaus“, sagt Schulleiterin Andrea Kammerer bei einem Rundgang über die Baustelle. „Das Holzhaus“ – das ist der 4,5 Millionen Euro teure Erweiterungsbau des Gymnasiums, ein Gebäude in Holzständerbauweise, 43 Meter lang, 17 Meter breit und zwei Stockwerke hoch, mit Platz für zwölf Klassenzimmer und Sanitärräume, mit Lift, PV-Anlage und Dach- und Fassadenbegrünung.

 

Das Gebäude wurde zwar nicht Ende Dezember fertig, wie der ambitionierte Zeitplan vorgab. Doch immerhin wird das bis zum Halbjahres-Zeugnis der Fall sein. Am Freitag, 13. Februar, findet die Einweihung statt, im Anschluss, zwischen 13.30 und 15 Uhr, kann sich auch die Öffentlichkeit ein Bild vom Neubau machen. Eine Woche später – nach den Faschingsferien – ziehen dann die Schüler ein: die Unterstufe mit den Klassen fünf bis sieben.

 

 

 

 

 

 

Die alten Container kommen weg

 

Für ein halbes Jahr dürfen auch die Elftklässler noch in den Genuss des Neubaus kommen. Eine Art Ausgleich dafür, dass sie so lange auf ihn warten mussten, sagt Kammerer schmunzelnd, aber mit viel Verständnis – das hätten sich die älteren Schüler wirklich verdient. Immerhin wurde der Antrag auf einen Erweiterungsbau bereits im Jahr 2018 gestellt. Danach kam eine lange Geduldsprobe mit Plänen, verworfenen Plänen, Verschiebungen, Zu- und Absagen und einer zweiten Container-Anlage als Übergangslösung, die 2020 aufgestellt wurde.

 

Das Holzhaus ersetzt nun die älteste der beiden Container-Anlagen, die bereits aus dem Jahr 2008 stammt und in entsprechend schlechtem Zustand ist. Sie wird leer geräumt, damit kann sie noch vor der Einweihung des neuen Anbaus abgebaut werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Turmair wird man dann noch einmal für ein paar Wochen enger zusammenrücken müssen, doch das ist man inzwischen gewöhnt und wird angesichts der Aussicht auf ein baldiges Ende keineswegs beklagt. „Wir werden den Stundenplan etwas umstellen, so dass die Schüler vorübergehend in die Fachräume ausweichen können“, sagt Kammerer. Nach dem Umzug ins Holzhaus könne man sich dann aber endlich ausbreiten.

 

Auch das „Gartenhaus“ wird durch Neubau ersetzt

 

Was aber die Schule nicht minder freut, ist der Blick in die weitere Zukunft. Denn auch die zweite Container-Anlage, die 2020 aufgestellt wurde und schulintern als „Gartenhaus“ bezeichnet wird, soll durch einen festen Neubau ersetzt werden. Geplant ist ebenfalls ein Holzgebäude, das mit voraussichtlich sieben Klassenzimmern etwas kleiner ausfällt als das jetzige Holzhaus und parallel zu diesem stehen wird.

 

Im städtischen Haushalt für die Jahre 2026 und 2027 sind dafür laut Stadtverwaltung 4,6 Millionen Euro für das Gebäude sowie 250.000 Euro für die Außenanlagen eingeplant. Die Planungen befinden sich noch im Anfangsstadium, dennoch ist damit eine komplett container-lose Zeit in Sichtweite: „Damit“, sagt Direktorin Kammerer, „sind wir hochzufrieden.“

Das könnte Dich auch interessieren

08.01.2026 Glatte Straßen und Eisregen: Aktuelle Schulausfälle in Niederbayern und der Region Manche Schüler in der Region können morgen (09.01.) etwas länger schlafen. Der Präsenzunterricht fällt aus. Grund ist der Wintereinbruch in der Region. Weil Schnee und Glatteis gemeldet werden, soll der Nachwuchs lieber daheim bleiben. Folgende Landkreise und Schulen sind aktuell betroffen: -Berufsschule 1 Landshut -Landkreis Kelheim -Stadt und Landkreis Regensburg Je nach Schule fällt der 08.01.2026 Obacht beim Eislaufen im Freien! Nicht alle Gewässer sind freigegeben - oder sogar gesperrt Schlittschuhe haben wir außerhalb des Eisstadions schon lange nicht mehr gebraucht – heuer werden sie aber wieder rausgekramt. Überall in der Region sind Menschen auf zugefrorenen Weihern und Seen unterwegs. Beispielsweise in Vilsbiburg, Haarbach, Langenhettenbach, Ast, oder Jenkofen. Offiziell freigegeben sind die Eisflächen aber nicht – davor warnt jetzt die Wasserwacht. Ein direktes Verbot gibts in Landshut. 08.01.2026 Wegen Wintereinbruch: Morgen fällt im Raum Regensburg der Unterricht aus Schüler hier dürfen heute Abend ein bisschen länger aufbleiben. Morgen entfällt nämlich der Präsenzunterricht an Schulen – wegen des ganzen Schnees und Eisregens, der gemeldet ist. Betroffen sind alle Schulen im Landkreisgebiet – und auch in der Stadt Regensburg. Ob Distanzunterricht stattfindet, muss der jeweilige Rektor entscheiden. Für Niederbayern gibts aktuell noch keine Meldungen – 08.01.2026 Straubing Tigers wollen sich den dritten Sieg in Folge sichern Können sich die Straubing Tigers den dritten Sieg in Folge sichern? Das entscheidet sich morgen (09.01.) Abend. Beim Heimspiel gegen den EHC Red Bull München. Keine Pause für die Tigers. Schon am Sonntag müssen die Eishackler wieder ran. Auswärts geht’s gegen die Schwenninger Wild Wings.