Gericht entscheidet: Bank haftet nicht bei Trickbetrug

31. Januar 2025 , 16:40 Uhr

Fast jede Woche meldet die Polizei Fälle von Trickbetrug.

Trotz vieler Warnungen haben Betrüger mit sogenannten „Schockanrufen“ immer wieder Erfolg.

Auch in Niederbayern verlieren Senioren so tausende Euro.

Auf dem Schaden bleiben sie sitzen, bestimmt jetzt ein Gericht.

Anlass ist ein Fall in Nürnberg:

Hier verklagt ein 84-Jähriger seine Bank.

Der Rentner ist auf einen sogenannten Trickbetrug reingefallen,

hebt 83.000 Euro ab und übergibt das Bargeld an die Täter.

Der Mann klagt, weil seine Bank ihn nicht davon abgehalten hat

und damit seine Schutz- und Warnpflicht vernachlässigt.

Laut Bank haben MItarbeiter den Senioren aber auf die Gefahr von „Enkeltricks“ angesprochen.

Das Gericht entscheidet für die Bank.

Der Mann bleibt auf dem Schaden sitzen.

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