Als erste Diakonie in Bayern hat Passau im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet.
In Eigenverfahren will sich der Verband jetzt aus der Krise rauskämpfen – und zwar noch dieses Jahr.
Eine Möglichkeit könnte die Zusammenarbeit mit anderen Wohlfahrtsorganisationen sein.
Denen geht es aber auch alles andere als gut.
Bundesweit sind 40 Prozent der gemeinnützigen Organisationen knapp bei Kasse.
Schuld daran sind unter anderem die steigenden Kosten und gleichzeitig sinkenden Förderungen.
In Passau müssen deswegen auch einige Angebote des diakonischen Werkes ganz gestrichen werden.